World of Darkness

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 Die Hexe, die nicht weiß, dass sie eine Hexe ist...

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yve Hermans

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BeitragThema: Die Hexe, die nicht weiß, dass sie eine Hexe ist...   Mi Jan 09, 2008 10:18 pm

Carpe noctem meine Herren und Ladys

Wir schreiben das xxx Jahrhundert nach Chr., da lebte eine Hexe irgendwo in einer kleinen Stadt in England, sie war in der Stadt eine bekannte Heilerin und vom König annerkannt und genoss die Vorzüge als bekannte und gute Hexe dort zu arbeiten.

Die Hexe, war aber auch kein Kind von Traurigkeit und liess kein Fest aus, was der König in der Stadt gab, so geschah es eines Tages, als diese Hexe wieder auf einem der Königlichen Feste war, dass sie vielleicht etwas zu viel getrunken hat (dieses hausierte als Gerücht in dieser Stadt). Das sie sich mit jemanden einliess, was schwere Folgen haben sollte.

Neun Monate nach diesem Fest, wurde ich geboren, ja, ich Lady yve Hermans.

Als der König erfuhr, dass meine Mutter ein Kind ohne Vater zur Welt brachte, war er erbosst und befahl meiner Mutter innerhalb von 20 Jahren meinen Vater ausfindig zu machen, wenn dieses ihr nicht gelingen sollte (was normalerweise eine Hexe schaffen sollte in dieser Zeit), würde sie auf den Scheiterhaufen elendige verbrennen.

Die Jahre vergingen und zu meiner Mutter kamen keine Bürger mehr, die sich von ihr behandeln lassen wollten (eine Hexe, die sich auf die "dunkeln Mächte" einlässt, ist keine gute Hexe, so wurde es in unserer Stadt erzählt).
Meine Mutter lehrte mir das Heilen mit Kräutern und wollte mir auch weitere Hexenkräft erlernen, nur ich war von dieser Idee gar nicht überzeugt und winkte immer wieder ab, wenn meine Mutter mit ihrem großen Buch kam, um mit mir Zaubersprüche zu lernen.

An meinem 10 Geburtstag fragte ich meine Mutter, warum im Haus bei uns Kerben gemacht werden, jedes mal, wenn ich Geburtstag habe, meine Mutter erklärte mir, wenn 20 Kerben im Haus sind und sie bis dahin nicht meinen Vater gefunden hätte, würde man sie verbrennen, ich fragte meine Mutter, warum wir den diese Stadt nicht verlassen würden, um das umgehen zu können, sie meinte nur, dass es ein Befehl vom König sei und sie diesen Befehl befolgen muss. Ich war ja noch jung und naiv, ich wusste nicht, dass der König so streng war, aber ich dachte mir auch nichts schlimmes dabei und lebte weiter in ruhe mit meiner Mutter zusammen. Aber meine Begierde, meinen Vater kennenzulernen wurde von Tag zu Tag größer. Dann wollte ich noch wissen, warum ich so blass sei und meine Augen so leer aussehen, da meinte meine Mutter nur, dass dieses ein Fluch sei, der auf mich lasten würde, weil ich als Bastard zu Welt gekommen bin und wenn wir meinen Vater finden würden, dieser Fluch von mir genommen würde.

Ich fragte meine Mutter, ob sie sich an den Herren erinnern könne, der mein Vater sein solle, sie sagte mir nur, dass es ein sehr wohlerzogener junger Sir war, der sehr viel Anstand hätte und sehr gut wusste, wie man eine Lady verführen kann. Ihn aber leider nach dem Feste nie wiedersah und auch nicht wüsste, aus welcher Stadt er komme, selbst den Namen wisse sie nicht, erklärte sie mir und dadurch die Suche ihr sehr erschwert wird.

Es vergingen wieder einige Jahre, dann lernte ich eine weitere Hexe kennen, die bei meiner Mutter in die Lehre ging, ich kann mich nur noch schwach an Ihren Namen erinnern, ich glaube, diese Lady hiess Daniela Delcon, sie wohnte einige Jahre bei uns und erlernte sehr vieles von meiner Mutter, meine Mutter blühte auf, da sie jemanden gefunden hat, dem sie ihre Kräfte erlernen konnte (ich wollte nie Hexenkräfte besitzen, das einzige, was ich lernen wollte und auch gelernt habe, waren die Kräfte der Pflanzen einzusetzen).
Und somit hatte meine Mutter endlich die Tochter gefunden, die sie nie gehabt hat (aber ich weiß, dass meine Mutter mich vom ganzen herzen her geliebt hat).

Als die andere Hexe alles erlernt hatte, was sie wissen musste, zog die andere Hexe weiter und ich habe sie nie wieder gesehen.

Es vergingen weitere Jahre und meine Mutter veränderte sich von Jahr zu Jahr, uns besuchten plötzlich viele dunkle Gestalten und ich beobachtete das Geschehen von oben, ich versteckte mich hinter dem Treppengeländer und lauschte, was meine Mutter und die dunklen Gestalten erzählten, meine Mutter braute in großen Kesseln irgendwelche Suppen, die dampften, zischten und wo die Funken nur so raus sprudelten.
Mich überkam so ein manches mal ein kalter Schauer, wenn ich meine Mutter beobachtete.

Als ich 18 Jahre alt war, fragte ich meine Mutter, wie weit sie gekommen sei, mit der Suche meines Vaters, da ich ihn auch gerne einmal kennenlernen würde, meine Mutter meinte nur, dass sie bisher nicht viel Erfolg gehabt hätte, aber sie ja noch ganze 2 Jahre Zeit hätte.
Meine Mutter braute weiter und es kamen immer wieder diese dunklen Gestalten zu uns nach hause, eines Abends hörte ich meine meine Mutter reden und sie sagte, was von Bastard und Vater, da wurde ich hellhörig, die dunkle Gestalt, die dabei war, nickte meiner Mutter nur zu und zeigte nach oben, wo ich mich versteckt hatte.
Ich bekam es mit der Angst zu tun und lief schnell in mein Zimmer, kauerte mich unter meine Decke und hoffte, dass die beiden nicht mitbekommen hatte, dass ich sie belauschte. Ich wartete eine ganze Weile bevor ich mich wieder aus meinem Bett traute, ich presste mein Ohr ganz dicht an die Tür um wenigstens einige Wortfetzen mitzubekommen, aber leider habe ich nicht mehr viel mitbekommen, ich hörte nur die dunkle Gestalt sagen, das es besser wäre mir nichts davon zu erzählen und dann verabschiedete er sich von meiner Mutter.

Ich traute natürlich meiner Mutter davon nichts zu sagen, was ich gehört habe, aber meine Neugierde stieg von Tag zu Tag, was sollte ich nicht wissen? Ging es um meinen Vater?

Ich versuchte meine Mutter immer wieder auszufragen, ob sie was von meinem Vater erfahren konnte, aber sie winkte immer nur ab und wurde immer trauriger.

Als mein 20igster Geburtstag vor mir stand, wurde meine Mutter immer bedrückter und redete kaum noch, sie kramte in ihrer Schublade und füllte einen Sack mit vielen guten Kräutern, packte eine kleine Tasche mit einem Kleid und einem Umhang von mir und gab mir noch einen dunklen Umhang, dann sagte sie noch, Kindchen, wenn Du morgen früh aufwachst, wird es nie wieder so sein, wie es einmal war, darum hüte mein Buch, wie deinen Augapfel und lasse niemanden da rein schauen, in diesem Buch bewahre ich meine ganzen Schätze auf, die ich in meinem langen Leben niederschrieb. Den dunklen Umhang nutzt in der Dunkelheit, damit Du Dich besser verstecken kannst, es lauern viele gefahren auf Dich, wenn Du diese Stadt verlässt, aber hier in dieser Stadt weiter leben wirst Du nicht können, daher laufe, laufe so schnell du kannst, sobald ich Dir ein morgen früh ein Zeichen gebe.
Ich schaute meine Mutter nur verwundert an, und fragte sie, warum sie das machen würde, sie sagte nur, wenn morgen die Wächter vom König hier klopfen, wird sie ihr Leben lassen müssen und wenn ich hier bleiben würde, mir das gleiche widerfahren wird, wie es ihr am morgen gehen würde.

Am nächsten morgen weckte mich meine Mutter ganz früh, die ersten Burschen häuften Heu vor unserem Haus auf und ein Knecht brachte eine Art Galgen, wo Seile dran hingen, es klopfte an der Tür und ein Gesandter vom König stand vor unserer Tür, meine Mutter öffnete vorsichtig die Tür und schaute den Gesandten direkt in die Augen, dann warf sie einen Blick zu mir und nickte nur ganz kurz und der Gesandte fragte meine Mutter, ob sie in Erfahrung bringen konnte, wer mein Vater sei, meine Mutter vereinte und folgte dem Gesandten, dann wurde meine Mutter an diese große Holzstange gebunden, ich versteckte mich ängstlich hinter der Tür und verfolgte alles, dann wurde das Feuer entzündet und das Stroh fing an Feuer zu fangen, es flackerte wie wild, die ersten Flammen erreichten die Haare meiner Mutter und meine Mutter rief mir plötzlich zu, Kind, mein Kind, lauf, lauf um Dein Leben, ich schnappte mir alles das, was meine Mutter mir zurecht packte und lief aus der Stadt.

An einer Ecke, hinter einem Berg blieb ich stehen und schaute ängstlich zurück, ich sah die Flammen noch vom weitem und traute mich nicht zurück, aber einen Schritt wagte ich doch und da stand plötzlich ein Wächter gar nicht weit von mir entfernt, er sah mich und fing an zu laufen, ich drehte mich um und lief in den Tag hinein, so schnell ich konnte, der Wächter rief mir noch hinterher, komme bloß nicht zurück in unsere Stadt, sonst ergeht es Dir wie deiner Mutter, du Bastard einer Hexe!


Ja und so wanderte ich irr los durch die Wälder und wusste nicht wohin, ich ernährte mich von Beeren und trank Wasser aus fliessenden Bäche, ich weiß nicht wie viele Tage und Nächte ich gewandert bin, immer mit der Angst im Rücken ein Ritter des Königs könne mich verfolgen. Aber da war noch was, was ich immer wieder in meine Mutter sagen hörte...
„Nutze den dunklen Umhang in der Nacht, es lauern viele gefahren auf dich“, nur was meinte sie damit, ich wuchs in einem wohl behüteten Haus auf, erlebte nichts schlimmes, ausser, dass meine Mutter verbrannt wurde.

Plötzlich sah ich eine junge Lady an einem Bach sitzen, sie weinte und wusch sich mit dem fliessendem Wasser ihre Wunden sauber, ich blieb stehen und hielt meinen Atem an, dann ging ich ganz langsam und vorsichtig auf die junge Lady zu, sprach sanft und ruhig an und erkundigte mich, was mit ihr passiert sei, sie schaute auf und schreckte etwas zurück, diese Lady stellte sich mir vor mit dem Namen Lady Theia, das arme Geschöpf muss bestimmt schlimmes erlebt haben.

Sie schaute zu mir auf und seufzte nur und zeigte auf ihre Wunden und zerrissenen Bekleidung, ich holte meinen kleinen Kräutersack hervor und suchte diverse Kräuter, wie Ackerschachtelhalm, Ehrenpreis, Eiche, Eisenkraut, Frauenmantel, Gundermann, und Johanniskraut und machte einen Brei draus, dann riss ich ein Stück von meinem Mantel ab und verpflegte erst mal ihre Wunden.
Die junge Lady erzählte mir von ihrem Schicksal und wir beschlossen von nun an zusammen weiter zu ziehen, da wir zu zweit sicher durch die weiten Wälder sind, wie wenn wir alleine weiter ziehen.

Wir wanderten ein paar Tage und Nächte, bis wir in eine Stadt kamen, diese Stadt ist die reine Dunkelheit, es gibt keinen Tag dort, aber es scheint vom ersten Eindruck her, eine gute Stadt zu sein mit einer gütigen Königin (so erzählten uns es andere, die uns auf dem Weg begegneten) und diese Stadt heisst World of Darkness, ich weiß nicht, ob wir uns hier niederlassen werden, aber die ersten Tage waren sehr angenehm dort, es gibt eine Taverne, wo wir unser Nachtlager zur Zeit haben, ein wenig kurios ist es dort schon, da wir dort Menschen gesehen haben, wo, Federn aus den Ärmel schauen, oder ein Apfelkern fing an zu keimen in einem Schoss, eines dieser Wesen (es kann auch nur eine Halluzination gewesen sein, da beim zweiten mal schauen diese Erscheinungen nicht mehr zu sehen waren).

Auch gibt es dort wohl nicht nur „gute“ Menschen, da ich mich an einen kleinen Zwischenfall erinnern kann, ich glaube, es war als die Königin in der Stadt war (es fand gerade ein Tranig in der Arena statt, was wir versuchten ein wenig zu beobachten), da lief eine junge Lady rum, die mich anrempelte (ich dachte es war aus versehen, da sie sich auch entschuldigte), ich habe ihr natürlich verziehen (das macht man als wohlerzogene, so habe ich es gelernt), mein Arm der schmerzte ein wenig und ich rieb meinen Arm, ich bemerkte, dass mein Armreif plötzlich nicht mehr da war, aber es hätte ja auch sein gekonnt, dass ich nach dem wach werden, diesen nicht anlegte (ich konnte mich nicht mehr dran erinnern), meine Gefährtin meinte nur, ich solle nachher im Nachtlager nachschauen, ob ich ihn dort liegen lassen habe, was ich natürlich gleich machte, als wir zurückgingen.
Was soll ich sagen, mein Armreif war weg, diese Göre, die mich anrempelte war nichts anderes als eine geschickte Diebin und ich habe mir Ihr Gesicht gemerkt, sie wird schon sehen, was sie davon hat und ich merkte das erste mal, dass ich nicht nur „gute“ Gedanken habe, was mich ein wenig erschrak.


Und es beunruhigt mich noch etwas, was erzählt wird, von dieser Stadt (es kursieren Gerüchte, dass man vorsichtig sein soll und dort Vampire, Werwesen, Magier und ähnliches sich niedergelassen haben und ihr Unwesen dort treiben). Aber da dieses ja nur Gerüchte sind und meine Mutter mir erklärte, dass es solche Wesen nicht gibt, hoffe ich, dass wir in dieser Stadt gut aufgehoben sind.
Und wer weiß, vielleicht finde ich in dieser Stadt ja auch meinen Vater und der Fluch, der auf mir lastet wird endlich von mir genommen.

Valedico mit Hochachtung Lady yve
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