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 TEIL 1 (Wiedersehen aus Sicht des Schmiedes)

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Ken Nestler

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BeitragThema: TEIL 1 (Wiedersehen aus Sicht des Schmiedes)   Mi Jul 16, 2008 12:18 pm

Es war einer der Tage in unserer Stadt, wie ich sie schon lange nicht mehr erlebt hatte. Ein frischer Wind wehte mir um die Nase, ein Geruch von Veränderung lag in der Luft. Am Hafen wartete ich geduldig bis das Schiff angelegt hatte, denn heute sollte eine alte Freundin aus besseren Tagen wieder in die Stadt kommen. Candy, die Tochter des kürzlich verstorbenen Gelehrten und Heilers unseres Ortes. Sie, meine Spielgefährtin, Freundin und Vertraute aus Kindertagen kehrte nach vielen Jahren der Wanderschaft und des Studiums wieder in unsere Stadt zurück … wie ich Sie vermisst hatte. Die Gespräche, das Vertraute anschauen und das Verstehen ohne Worte zu sprechen ….*lächelt in Gedanken* … und die Späße die wir gegenseitig getrieben hatten.
Aufgeschreckt aus meinen Gedanken, wie der Landungssteg auf die Hafenmole aufschlug … schaute ich wieder zu dem Schiff das ruhig im Hafen, außerhalb der Stadt, lag. Waren wurden von den Matrosen ausgeladen die für die Händler der Stadt bestimmt waren. Der gesamte Hafen wurde gefüllt mit Leben und Menschen… das alles interessierte mich nicht und wurde nur am Rande von mir registriert. Denn ich hatte nur Augen für den Steg und diejenigen die ihn vom Schiff kommend betraten. Und da kam Sie… ich erkannte Candy unter den anderen Menschen und dem Treiben am Steg. Schlicht wie schon früher gekleidet, jedoch mit dieser Ausstrahlung… diese Magie lag wieder in der Luft… und sie war zu einer wunderschönen Frau geworden. Es verschlug mir geradezu den Atem. Meine Gedanken und Blicke wanderten zu meiner Arbeitskleidung und den schmutzigen Händen. Wie immer hatte ich bis zuletzt an der Esse gestanden und meine Arbeit verrichtet. Merkte zu spät das es Zeit war zum Hafen zu gehen. Verschwitzt, schmutzig und in meiner Schürze stand ich nun da, einzig mein Schwert hatte ich hastig, mehr aus Gewohnheit als aus Angst, gegriffen und bin an den Hafen gelaufen. Wiedermal verfluchte ich mein schlechtes Zeitgefühl. Meine Gedanken überschlugen sich: „Was wird sie über dich wieder denken, erkennt Sie dich überhaupt???“ Die Momente zogen sich in unendliche länge bis die Tochter des Heilers endlich lächelnd vor mir stand … wie schön sie doch geworden war und alles war dort wo es bei einer anständigen Frau hin gehörte. Ich errötete ein wenig bei meinen Gedanken, ob Candy es merken würde?
Die Sekunden des Schweigens ließen mich immer unsicherer werden, wie schon in unserer Jugend war es Candy die das Schweigen als erstes brach und mich mit einer warmen Frauenstimme, die neu und dennoch so vertraut war begrüßte. Ich nickte und fand, ebenfalls wie früher, nur einfache und sicherlich die falschen Worte. Schnell verstummte ich wieder und hoffte, dass unsere alte neue Heilerin nicht gleich wieder auf das Schiff rennen würde bei der Wahl meiner Worte. Zu meiner Überraschung spielte ein Lächeln um die Mundwinkel. „Hab ich etwas Falsches gesagt?“waren meine Gedanken. Offensichtlich nicht, denn immer noch stand diese junge Frau vor mir, begann immer mehr zu lächelnd und musste nach einer weiteren Minute sogar Lachen. Das einzige was ich über meine Lippen brachte war: „Willkommen Lady Candy, lasst uns in die Stadt gehen.“
Wir unterhielten uns über Ihre vergangenen Jahre, schlenderten durch die Stadt und standen plötzlich vor meiner Schmiede. Und es geschah was gesehen musste. In alter Gewohnheit setzte ich mich auf den Rand des Wasserbeckens in der Schmiede, in Gedanken und mit Blick in die Vergangenheit gerichtet… und in diesem Moment meiner Unachtsamkeit geschah etwas fast vergessenes. Ich wurde NASS bis auf die Haut, denn Candy hatte mich, *räusper* wie in unserer Jugend, in den großen Bottich mit Wasser geschubst. Allerdings Verhalf mir das kalte Nass die Gedanken wieder auf die Gegenwart zu richten und unter Zuhilfenahme von vorgetäuschter Hilflosigkeit meine wieder gewonnene Freundin zu mir ins Becken zu ziehen. Dabei nahm ich ihren Geruch war, spürte trotz des kalten Wassers und der Lederschürze ihren Körper, die Berührung. Wie früher begann Candy nach kurzer zeit zu frieren, mir hingegen wurde sehr heiß… schnell hob ich Sie in die Höhe und setzte Sie vor dem glimmenden Schmiedefeuer an, legte Kohle und einen Holzscheid nach. Hinter mir begann ein schnelles, leises klappern. Ein Blick über meine Schulter zeigte mir, dass in meiner Schmiede eine zwar wunderschöne jedoch nasse, frierende Frau stand mit blauen Lippen und klappernden Zähnen. Durch das nasse, eng am Körper liegende Kleid sah man die Rundungen eines makellos geformten Frauenkörpers. Schnell richtete ich meinen Blick in die Esse, gab 2 Luftstöße mit dem Blasebalg um den Holzscheid zu entzünden. Um mich vor weiteren Gedanken über den wundervollen Frauenkörper, der zu meiner Überraschung auch noch zu einer mir bekannten Person gehörte, suchte ich schnell eine saubere Decke aus meinem Schrank und bedeckte schnell, ohne weitere Blicke zu riskieren, die weiblichen Rundungen. Schnell versuchte ich mit einer Arbeit am Amboss, die mehr oder weniger Sinnvoll erschien, meine Gedanken von dem immer noch unter der Decke versteckten Frauenkörper ab zu lenken.
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